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Anthropic und SAP: Gemeinsam für das Autonome Unternehmen

Das Konzept ist es Claude mit der Reichweite und Skalierbarkeit von SAP zu kombinieren. Claude arbeitet dann mit Geschäftskontext aus den Unternehmenssystemen von SAP sowie aus anderen über MCP angebundenen Tools.

Schritt für Schritt werden Daten abgerufen, Aktualisierungen vorgenommen, Genehmigungen angestoßen und Aufgaben abgearbeitet.

„Anthropic und SAP werden strategisch zusammenarbeiten, um benutzerdefinierte Agenten und agentengestützte Workflows in SAP zu entwickeln“, sagt Philipp Herzig , CTO der SAP im Rahmen der SAP Sapphire-Konferenz in Madrid

„Unternehmen können so die Experimentierphase hinter sich lassen und diese Funktionen in ihren grundlegenden Geschäftsabläufen umsetzen“, erklärt Herzig.

Philipp Herzig ist CTO, SAP: „Unternehmen müssen nicht von Grund auf neu strukturiert werden, um sich auf künstliche Intelligenz ausrichten zu können. Stattdessen muss KI sorgfältig in Unternehmensprozesse integriert werden – und zwar so, dass die Prozesse, die bereits funktionieren, aufrechterhalten und gestärkt werden.“
(Bild: SAP SE)

Deshalb werde Joule, der KI-Assistent der SAP, mit Anthropic erweitert.

„Die Joule-Agenten helfen den Teams, schnelle fundiertere Entscheidungen zu treffen, indem diese kontextbezogene und sicherere Technologie direkt in SAP-Geschäftsabläufe und Workflows von Fremdsystemen eingebettet wird.“

Der nächste Schritt sei, dass die KI nicht mehr nur beratende Funktion ausübe, „sondern sie handelt autonom, deshalb ist Vertrauen entscheidend“, so Herzig weiter. „Dies gilt insbesondere innerhalb von Unternehmen und in regulierten Branchen.“

Um dieses Vertrauen herzustellen, ergänzt SAP Joule mit Claude. Das Ziel sei es, KI-Agenten von Anthropic in die neue SAP Business AI Platform zu integrieren.

„Wenn dann die KI in den Systemen eines SAP-Kunden einen Auftrag anpasst, einen Workflow auslöst oder eine Empfehlung abgibt, geschieht dies somit innerhalb derselben Kontrollmechanismen, die menschliche Entscheidungen steuern: den Genehmigungsprozessen, Richtlinien und Compliance-Strukturen, die bereits in SAP-Lösungen enthalten sind.“

Das Versprechen sei es, dass Unternehmen nicht von Grund auf neu strukturiert werden, um sich auf künstliche Intelligenz ausrichten zu können. „Stattdessen wird KI sorgfältig in Unternehmensprozesse integriert – und zwar so, dass die Prozesse, die bereits funktionieren, aufrechterhalten und gestärkt werden“, erläutert Herzig.

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