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Regierung fordert Kooperation bei Forschung und Verteidigung

Die Hightech-Agenda steht für den Wissenstransfer aus der Forschung in die Industrie. Tatsächlich wächst ein Einverständnis darüber, neue Player und neue Expertise in die geschlossenen Kreise aus Rüstungsindustrie, Militär und Politik einzubinden.

Ohne Frage braucht Deutschland Plattformen und Diskussionsforen, auf denen Unternehmen und Organisationen und Forscher sicherstellen, dass sie ein  gemeinsames Verständnis haben und gemeinsam arbeiten können.

Aus technischer Sicht müssen ganz grundsätzliche Probleme gelöst werden – einheitliche Datenformate, sichere Datenübergabe, gemeinsame Datenmodelle und KI-Plattformen.

Aus wirtschaftlicher Sicht ist der möglichst einheitliche Stand bei der Digitalisierung entscheidend. Strategisch muss ein einheitliches Verständnis bei Anforderungen und Ausrichtung in der Gesamtverteidigung erreicht werden.

(Bildquelle; Airbus Defense und Space GmbH)

Denn die Bundesregierung wünscht ausdrücklich die enge Zusammenarbeit von Forschung, Industrie, Militär, Verteidigungsindustrie. Dies ist in er Hightech-Agenda festgeschrieben.

Als Ziel gilt eine „integrierte Sicherheit im Sinne der Nationalen Sicherheitsstrategie“, die nach innen und nach außen wirken soll. Dazu sollen die Synergiepotenziale zwischen ziviler und militärischer Forschung und Entwicklung gehoben werden.

Entscheidend wird der Technologietransfer von Forschungsergebnissen und innovativen Lösungen aus der Wissenschaft in die Industrie sein. Unter anderem beschleunigen das Rahmenprogramm „Forschung für die zivile Sicherheit“ und das „Innovationslabor Sicherheitsforschung“ mit Demonstrations- und Erprobungsumgebungen die Entwicklung und das Produktdesign.

Ziel ist es ein von der Regierung geplantes „Innovationsökosystem der integrierten Sicherheit“ aufzustellen.

(Bild AI-generiert)

Für den Austausch zwischen zivilen und militärischen Expertinnen und Experten sollen laut Hightech-Agenda auch „Innovation Hubs für Sicherheit und Verteidigung“ etabliert werden.

Auch hier möchten die Regierenden die enge Zusammenarbeit zwischen ziviler und militärischer Forschung und Entwicklung fördern.

Laut Zeitplan könnte ein erster „Hub“ bereits Ende 2026 etabliert sein, „weitere Hubs sollen sukzessive folgen“.

Für Unternehmen und Forscher bieten Digitale Plattformen, Expertennetzwerke, Konferenzen für Wissenstransfer und Industriepartnerschaften oder auch fokussierte Roundtable-Diskussionen Zugang in die bislang abgeschirmte Community aus Rüstungsindustrie, Militär, Politik.

Mit Blick auf eine zunehmend beängstigende Bedrohungslage wächst ein Einverständnis darüber, neue Player und neue Expertise einzuladen und einzubinden.

Dafür sollen die enge Taktung der Zusammenkünfte und klar formulierte Aufgaben und Fragestellungen den neuen Austausch bestmöglich unterstützen.

Der schnelle und pragmatische Einstieg in diese Kooperation mit Industrie und Forschung einerseits und dem Militär andererseits kann mit der Nutzung von Dual-Use-Produkten erreicht werden.

Schon heute werden Fabriken auf die Produktion von militärischer Ausrüstung umgestellt. Softwarehersteller kooperieren mit den Universitäten. Vor wenigen Jahren war dies an vielen Hochschulen und Forschungsstätten ausgeschlossen.

Der Kreis der Zusammenarbeit schließt sich, wenn die Industrie den Hochschulen und Forschungseinrichtungen preiswert und pragmatisch die KI-Rechenzentrums-Umgebungen zur Verfügung stellt, die sie sich Stand heute finanziell nicht leisten können.

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