Im Gepäck: Bleistift und Zirkel, riesige Papierpläne und Rollen; Konstruktionenskizzen und Entwürfe von Flugzeugträgern, Feldhaubitzen, sicherlich auch Zeichnungen von Atombombern und Interkontinentalraketen.
Sie schotteten das Städtchen für einige Tage von der Außenwelt ab. Dann diskutierten sie Waffensysteme und U-Bootstrategien, Raketen und die gegenseitige Abschreckung mit nuklearen Sprengköpfen.
Tagsüber Meetings, abends erlesene Weine und vielgängige Dinner, lange Nächte in den Hotelbars, verkatertes Frühstück mit Blick auf die Gletscher.

(Bild: Christian Raum)
Gemeinsam mit den geladenen Gästen strömten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der unterschiedlichsten Geheimdienste in die Berge.
Getarnt als Kellnerinnen oder Portiers belauschten sie Gespräche, knipsten Bilder mit versteckten Kameras in Kugelschreibern oder Knöpfen.
Was für eine illustre und verschworene Gemeinschaft aus lange vergangener Zeit!
Zum Bedauern aller beendeten Sicherheitsbedenken und Finanz-Controller die Treffen der Persönlichkeiten aus Waffentechnik und Raketenproduktion.
Man tauschte die mondänen Hotelbars gegen herzlose Videokonferenzen aus dem Homeoffice.
Bedenkenträger, Finanzaufsicht und Digitalisierung zerstörten einen weiteren Teil unserer verblassenden 80iger-Jahre-James-Bond-Welt.
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