
Für 2025 zeichnet sich in diesem Bereich ein deutlicher Wachstumsschub ab: erstmals überstiegen die weltweiten Ausgaben für Cybersicherheit die 200 Milliarden US-Dollar-Marke.
Dabei spielt insbesondere künstliche Intelligenz eine immer wichtigere Doppelrolle. KI prägt die Weiterentwicklung von Verteidigungsstrategien, die Automatisierung von Bedrohungserkennung und optimiert Reaktionsprozesse in Echtzeit.
Gleichzeitig berichten Expertinnen und Experten von einer Welle immer raffinierterer Angriffe, die zunehmend auf verbrecherische künstliche Intelligenz und täuschend echte Deepfakes zurückgehen.
Angesichts dieser Entwicklungen stellte die Europäische Kommission bereits 2024 im Rahmen des Programms „Digitales Europa“ 214 Millionen Euro bereit, um die Widerstandsfähigkeit der EU gegenüber digitalen Bedrohungen zu stärken.
Die Umsetzung erfolgt durch das Europäische Kompetenzzentrum für Cybersicherheit mit dem Ziel, nicht nur kritische Infrastrukturen, Unternehmen und Behörden, sondern auch Bürgerinnen und Bürger zu schützen, die immer stärker digitalen Risiken ausgesetzt sind.
In einer zunehmend vernetzten Welt kann Cybersicherheit nur durch einen strukturierten und kontinuierlichen Austausch zwischen Institutionen, Verteidigungsorganisationen sowie öffentlicher und privater Industrie gelingen. Für diese Zusammenarbeit bietet sich die Konferenz in Rom als Plattform an.
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