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KI Training mit Mikroskopie-Analysedaten von 10.000 Stahlproben

Bei rund 5.000 Stahlsorten kommt es im Herstellungsprozess auf Nuancen an. Um neue Eigenschaften zu kreieren oder die konstante Qualität zu sichern, werden die Stähle mit verschiedenen Bildgebungsverfahren analysiert. 

Professor Frank Mücklich und sein Forschungsteam haben ihre KI mit ihren mikroskopischen Analysedaten so trainiert, dass sie kleinste Veränderungen im Stahl aufspürt. 

Frank Mücklich, Professor für Funktionswerkstoffe der Universität des Saarlandes / Foto: Oliver Dietze

 „Das Gefüge des Stahls ist äußerst komplex und je nach gewünschter Eigenschaft sehr unterschiedlich. Unter dem Mikroskop oder in der Computertomographie müssen aber auch kleinste Unterschiede erkannt und richtig klassifiziert werden. Dies leistet unser KI-gestütztes Verfahren nun automatisch“, erklärt Frank Mücklich, Professor für Funktionswerkstoffe der Universität des Saarlandes.

Diese KI könne nun auch in Industrielaboren als Standard dienen, um metallische und keramische Werkstoffe zu analysieren.

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