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DSAG Forderung nach „KI als orchestrierten System“

Laut DSAG-Investitionsreport 2026 setzen DSAG-Mitglieder bislang wenige KI-Use-Cases produktiv ein. Vor diesem Hintergrund fordert die DSAG von SAP „Orientierung“.

„Denn bei der digitalen Transformation entsteht Orientierung dann, wenn SAP und die Anwenderunternehmen ihre Aufmerksamkeit noch stärker auf die Hebel richten, die den größten Einfluss auf ihre digitale Entwicklung haben“, erklärte Stefan Nogly, DSAG-Fachvorstand Technologie bei der Pressekonferenz im Rahmen der Technologietage in Hamburg

„Drei wichtige Hebel betrachten wir bei den Technologietagen 2026: Künstliche Intelligenz, Daten und IT-Sicherheit. Diese drei Bereiche ordnen aktuell nicht nur den Technologiesektor neu, sondern die komplette Wertschöpfung.“

Stefan Nogly, DSAG-Fachvorstand Technologie: „Laut DSAG-Investitionsreport 2026 setzen die befragten DSAG-Mitgliederunternehmen bislang im KI-Bereich noch wenige KI-Use-Cases produktiv ein.“
(Bild: DSAG)

SAP verfolge die Strategie, KI aus der Experimentierphase in die Unternehmensrealität und Geschäftsprozesse zu übertragen – „ein Weg, den die DSAG ausdrücklich begrüßt.“

KI dürfe allerdings nicht nur eine lose Ansammlung von Use Cases sein, sondern müsse als orchestriertes System entlang klarer Richtlinien funktionieren, erläutert Nogly.

„Zudem ist es notwendig, Modelle unterschiedlicher Anbieter integrieren zu können und auch SAP-spezifische Modelle wie SAP-RPT1 zu haben, das strukturierte Geschäftsdaten nativ versteht. Das ist ein echter strategischer Vorteil.“

(Bilder: DSAG) Investitonsstuie 2026

Während SAP bereits viele KI-Funktionalitäten geliefert habe, „kommt es nun für SAP darauf an, den Unternehmen die Einführung und Nutzung von KI weiter zu vereinfachen“, so Nogly weiter.

Die DSAG brachte eine Liste von Forderungen zur Künstlichen Intelligenz mit nach Hamburg

• DSAG-Mitgliedsunternehmen brauchen orchestrierbare Agenten, transparente Entscheidungswege, vertrauliche Datengrundlagen und eine offene Modularität, die auch Drittanbieter Agenten sicher einbindet. Sicherheit, Compliance und Integration müssen dabei von Beginn an gewährleistet sein.

• SAP sollte den Reifegrad der KI-Produkte weiter erhöhen und bei der Einführung dieser besser unterstützen und die Einführung weiter vereinfachen.

• Unternehmen brauchen eine strategische, langfristige technische Vision, Zusagen und Transparenz über die zukünftigen KI-Architekturen, die die IT-Landschaft, Daten und Softwareentwicklung eines Unternehmens mit seinen Kerngeschäftszielen in Einklang bringt.

• Die Erwartung an SAP ist, dass die Weiterentwicklung von Joule nicht zulasten etablierter Technologien geht. Denn Unternehmen brauchen die Sicherheit, dass bestehende Fiori basierte Lösungen weiter unterstützt und langfristig abgesichert bleiben.

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