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Vorsichtige Reise in die Cloud – DSAG stellt Zahlen vor

Bereits 76 Prozent der befragten DSAG-Mitglieder setzen auf Cloud-Lösungen für Unternehmens-Anwendungen, Workloads oder die Speicherung von Daten – und vertrauen weiterhin ihren hybriden IT-Landschaften.

„Im internationalen Vergleich sehen wir, dass die Cloud-Nutzung auch bei unseren Mitgliedern stetig zunimmt – wenn auch mit anderer Dynamik als etwa in den USA“, sagt Jens Hungershausen, DSAG-Vorstandsvorsitzender.

Jens Hungershausen, DSAG-Vorstandsvorsitzender: „Damit sich mehr Kunden aktiv in Richtung Cloud bewegen, muss SAP attraktive Wege zu einer modularen Clean-Core-Landschaft aufzeigen“

„Der DACH-Raum zeichnet sich durch gewachsene On-Premises-Landschaften, hohe Anforderungen an Datenschutz und ein starkes Bewusstsein für Investitionssicherheit aus.“

Das Resultat sei eine vorsichtigere, aber dafür nachhaltige Herangehensweise vieler Unternehmen an die Cloud-Transformation.

Dies scheint sich auch in dem Nebeneinander von On-Premises- und Cloud-Lösungen zu spiegeln.

„Viele Unternehmen setzen auf hybride Szenarien oder planen dies – und das wird auch bis auf Weiteres so bleiben“, so Hungershausen.

„Diese Mitglieder betreiben mit S/4HANA On-Premises hochindividualisierte Systeme. Damit sich mehr Kunden in Richtung Cloud bewegen, muss SAP attraktive Wege zu einer modularen Clean-Core-Landschaft aufzeigen.“

Die Zurückhaltung der DACH-Unternehmen beim Thema Cloud ist nach wie vor eher kultureller und struktureller als technischer Natur.“
(Grafiken: DSAG)

Dennoch sei hervorzuheben, dass laut der Umfrage im Rahmen der S/4HANA-Private-Cloud-Edition aktuell doppelt so viele Projekte geplant werden, wie bereits umgesetzt wurden.

„Der Weg ist also vorgezeichnet. Inwieweit das auch für die neue Business Suite und die Business Data Cloud gilt, ist abzuwarten“, bekräftigt Hungershausen.

„Hier braucht es noch mehr Know-how-Aufbau und verlässliche Informationen zu Roadmaps und Support.“

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