DSAG: „Wirtschaftlichkeit und Wahlfreiheit als Maßstab für Innovation und Transformation“

Umfangreiche regulatorische Anforderungen, disruptive Technologien und geopolitische Unsicherheiten erhöhen den Druck auf Anwenderunternehmen. Gleichzeitig müssen sie S/4HANA-Migrationen, Cloud-Projekte, neue KI-Anwendungen und die Modernisierung gewachsener Systemlandschaften bewältigen.

Jens Hungershausen, DSAG-Vorstandsvorsitzender sagt im Rahmen des DSAG-Jahreskongress: „Es geht um Einordnung statt Euphorie, Nutzenbewertung statt Schlagworten und Problemlösungen statt blindem Aktionismus. Unternehmen müssen ihren Gestaltungs- und Handlungsspielraum bewusst definieren und Investitionen gezielt ausrichten.“

Auf dem Podium bei der DSAG-Pressekonferenz: Jens Hungershausen, DSAG und Thomas Pfiester, Head of Customer Engagement & Adoption and Member of the Extended Board of SAP.
(Bildquelle: Screenshot)

Bereits heute laufen in Unternehmen häufig mehrere Projekte parallel, während gleichzeitig der stabile Betrieb der eingesetzten SAP-Systeme sichergestellt werden muss.

„So wird die SAP-Vision des ‚Autonomous Enterprise‘ für viele mit weiteren Transformationsschritten verbunden sein.“

Um Unternehmen dabei nicht zu überfordern, braucht es verlässliche Produkt- und Transformationspfade von SAP, Kostenmodelle, realistische Erwartungen an die Adaptions-Geschwindigkeit der Unternehmen sowie eine bessere Integration über System- und Unternehmensgrenzen hinweg.

Nur so könne das von Christian Klein beim DSAG-Jahreskongress 2023 formulierte Versprechen eingelöst werden, dass kein Kunde zurückgelassen wird.

„Die Technologie dafür ist vorhanden. Zwischen Vision, verfügbaren Lösungen und tatsächlichem Kundennutzen besteht jedoch noch eine Lücke“, sagt Jens Hungershausen.

Für Anwenderunternehmen ist daher nicht entscheidend, wie groß das nächste Innovationsversprechen ausfällt, sondern welche Lösungen sich produktiv, sicher und wirtschaftlich einsetzen lassen.

„KI-, GenAI- und Automatisierungslösungen müssen sich daran messen lassen, ob sie belastbare Anwendungsfälle unterstützen, Geschäftsprozesse tatsächlich verbessern und sich ohne unverhältnismäßigen Aufwand in bestehende SAP- und Non-SAP-Landschaften integrieren lassen“, so der DSAG-Vorstandsvorsitzende in seiner letzten Pressekonferenz in dieser Rolle.

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