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Digitaler Shopfloor mit SAP braucht ganzheitlichen Ansatz

Digitalisierung als Schlüssel für mehr Wettbewerbsfähigkeit, besonders für den Standort Deutschland: Wie Industrie-4.0-Plattform, Mobility, IoT und Künstliche Intelligenz dabei unterstützen, Prozesse effizienter, transparenter und zukunftssicher zu gestalten.

Die Digitalisierung des Shopfloors ist für produzierende Unternehmen längst mehr als ein Technologiethema. Steigende Prozesskomplexität, Fachkräftemangel, wachsende Anforderungen an Transparenz und Rückverfolgbarkeit sowie der zunehmende Kostendruck erfordern effizientere Abläufe.

Industrie 4.0, Automatisierung, KI und mobile Anwendungen schaffen dafür die technischen Voraussetzungen. Entscheidender Erfolgsfaktor ist jedoch ein ganzheitlicher Ansatz sowie die nahtlose Integration von Technologien in die bestehende IT-Landschaft. Außerdem steht die Optimierung von Prozessen und Abläufen im Fokus.

Durchgängige Prozesse statt Insellösungen

Besonders im Produktionsumfeld müssen Materialwirtschaft, Fertigung, Logistik und Instandhaltung systemisch eng miteinander verbunden sein.

Smart Maintenance 2026 richtet sich an Innovationsführer, Betriebsleiter, Instandhaltungs- und Serviceleiter sowie Produktion-, Technik- und IT-Verantwortliche aus produzierenden Unternehmen.

Im Rahmen des halbtägigen, kostenlosen Praxistages werden Methoden und Tools gezeigt. Im Mittelpunkt stehen der Erfahrungsaustausch und konkrete Anwendungsfälle hin zu Smart Maintenance. Es wird aufgezeigt, wie Digitalisierung als Tool genutzt werden kann, um Prozesse zu optimieren und dem Fachkräftemangel aktiv entgegenzutreten.

Do., 22.10.2026 – München 
9.00 Uhr – 13.30 Uhr

Anmeldung: Klick auf das Logo

Echtzeit-Informationen sind  heute unverzichtbar und müssen direkt und automatisch verarbeitet werden. Das ERP-System, insbesondere SAP, dient dabei inklusive Stammdaten und Business-Logik als zentrale Basis.

Eine durchgängige Digitalisierung ist somit die Grundlage für Transparenz im Shopfloor. Daten aus Maschinen, Sensoren und mobilen Anwendungen können unmittelbar verarbeitet und direkt ins SAP-System dokumentiert werden.

Dadurch entstehen konsistente Daten und eine höhere Transparenz, Erkenntnisse sowie unmittelbare Reaktionen auf ungeplante Ereignisse.

Denn die Systemlandschaft wird immer komplexer und Punkt-zu-Punkt-Verbindungen geraten an ihre Grenzen. Es gilt, den Integrationsaufwand möglichst gering zu halten, Abhängigkeiten zu reduzieren und zukünftige Erweiterungen einfach und schnell zu ermöglichen.

(Bildquelle: Membrain)

Genau diese Aufgabe übernimmt eine Industrie-4.0-Plattform, Membrain-IoT, und dient als zentrale Datendrehscheibe.

Flexible Integration für das IoT-Umfeld

Gerade im Zusammenspiel mit Maschinen und Sensoren ist eine flexible Integrationsarchitektur entscheidend. Publish/Subscribe-Konzepte, beispielsweise auf Basis des MQTT-Protokolls, ermöglichen die Entkopplung von Datenproduzenten und Datenkonsumenten.

Neue Maschinen oder Anwendungen können dadurch einfacher in bestehende Strukturen integriert werden, ohne sämtliche Verbindungen neu aufbauen zu müssen. Eine solche Architektur schafft die Grundlage für skalierbare IoT-Szenarien.

Gleichzeitig bleibt die Verbindung zu bestehenden Unternehmenssystemen erhalten. Für produzierende Unternehmen ist insbesondere die zuverlässige und transaktionssichere Verarbeitung von Daten im SAP-Umfeld relevant. Informationen aus dem Shopfloor müssen nicht nur schnell übertragen, sondern auch im richtigen Geschäftskontext verarbeitet werden.

Mobile Anwendungen bringen SAP auf den Shopfloor

Mobile Anwendungen verändern die tägliche Arbeit in Produktion und Logistik. Smartphones, Tablets und Industriescanner ermöglichen die digitale Erfassung von Informationen direkt am Ort des Geschehens.

Papierbasierte Abläufe und nachgelagerte Datenerfassung können dadurch reduziert werden. Arbeitsprozesse werden schneller und Informationen stehen ohne zeitliche Verzögerung im System zur Verfügung. Voraussetzung ist eine bidirektionale Verbindung zwischen mobilen Anwendungen und SAP.

Mitarbeitende müssen Informationen aus dem ERP-System erhalten und Ergebnisse ihrer Arbeit unmittelbar zurückmelden können. Eine Industrie-4.0-Plattform übernimmt dabei die Verbindung zwischen Frontend und Backend und sorgt für eine zuverlässige Verarbeitung der Daten.

Benutzerfreundlichkeit als Erfolgsfaktor

Neben der technischen Integration entscheidet die Akzeptanz der Anwender über den Erfolg eines Digitalisierungsprojekts. Anwendungen im Shopfloor sollen einfach und intuitiv bedienbar sein.

Mobile Anwendungen verändern die tägliche Arbeit in Produktion und Logistik. Smartphones, Tablets und Industriescanner ermöglichen die digitale Erfassung von Informationen direkt am Ort des Geschehens.
(BIldquelle: Membrain)

Diese Lösungen müssen komplexe SAP-Prozesse für die Mitarbeitenden im Shopfloor intuitiv und ohne Schulung verfügbar machen, ohne dass dafür umfangreiche IT-Kenntnisse erforderlich sind.

Gleichzeitig stehen Unternehmen vor der Herausforderung, immer mehr Digitalisierungsanforderungen mit begrenzten IT-Ressourcen umzusetzen. No-Code-Ansätze sind hier der Gamechanger. Diese befähigen Fachbereiche, kleine Anwendungen selbst zu erstellen und zu konfigurieren.

Digitale Tools sorgen für optimierte Abläufe

Digitale Werkzeuge leisten einen wichtigen Beitrag zur Prozessoptimierung. So ersetzen beispielsweise digitale Checklisten papierbasierte Dokumentationen und sorgen für standardisierte, nachvollziehbare Arbeitsabläufe bei Wartungen, Inspektionen oder Audits. Bestehende Word-, Excel- oder PDF-Formulare lassen sich dabei unkompliziert in mobile Anwendungen überführen.

Auch Künstliche Intelligenz entwickelt sich zunehmend zum praktischen Helfer. Sie unterstützt bei der automatischen Erstellung dieser digitalen Checklisten. Inhalte lassen sich so strukturiert und schnell papierlos verfügbar machen.

In Verbindung mit SAP entstehen so durchgängige digitale Prozesse, die den Dokumentationsaufwand reduzieren, die Datenqualität erhöhen und Mitarbeitende im Tagesgeschäft spürbar entlasten. Gleichzeitig gewinnen Unternehmen wertvolle Erkenntnisse für die kontinuierliche Optimierung ihrer Unternehmensabläufe.

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