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700 Milliarden US-Dollar Versicherungsschäden durch Cybercrime

Gestern hat NTT DATA hat den neuen „Insurtech Global Outlook2026“-Report veröffentlicht. Cyberschutz sei inzwischen der größte Posten nicht versicherter Risiken und wird bis 2030 voraussichtlich über 700 Milliarden US-Dollar erreichen​.

Nicht versicherte Verluste in diesem Bereich können nach Schätzungen von 171 Milliarden US-Dollar im Jahr 2023 auf über 700 Milliarden US-Dollar bis 2030 steigen.

„Für Versicherer geht es heute nicht mehr nur darum, bestehende Risiken effizienter zu versichern. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, neue Risikolandschaften frühzeitig zu erkennen und aktiv mitzugestalten“, sagt Claudia Jandl, Managing Director und Head of BFSI DACH bei NTT DATA.

Gleichzeitig belaufen sich klimabezogene nicht versicherte Verluste durch Extremwetter, Überschwemmungen und Waldbrände auf 180 Milliarden US-Dollar, während Haftungsansprüche um 57 Prozent gestiegen sind.

Claudia Jandl, Managing Director und Head of BFSI DACH bei NTT DATA: „Besonders in der DACH-Region mit ihren hohen Anforderungen an Sicherheit, Compliance und Kundenschutz kann KI zum entscheidenden Faktor werden, um Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.“

In diesem zunehmend volatilen Markt könnten KI-native und agentische Betriebsmodelle Kosteneinsparungen durch Automatisierung und Prozessoptimierung von bis zu 35 Prozent für Versicherer ermöglichen.

Die Studie weißt auf einen Engpass hin: Lediglich 22 Prozent der Versicherer haben KI in die Produktionsphase überführt, obwohl 66 Prozent der Versicherungsmitarbeitenden KI-Tools bereits nutzen.

Die größten Hürden sind daher nicht technologischer Natur, sondern betreffen Aspekte wie Vertrauen, Governance und Betriebsmodelle.

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