Dies ermöglicht Behörden und regulierten Industrien den sicheren Betrieb sicherheitskritischer SAP- und Kundenanwendungen in der Cloud.
Die SAP Cloud Infrastructure ist eine von SAP vollständig entwickelte und betriebene Infrastructure‑as‑a‑Service-Plattform auf Basis von Open‑Source‑Technologien.
Sie ist darauf ausgelegt, Kunden digitale Souveränität entlang von vier Dimensionen zu ermöglichen – Daten-, betriebliche, technische und rechtliche Souveränität.

SAP definiert Datensouveränität anhand von vier Aspekten:
Datensouveränität: SAP speichert Daten in lokalen Rechenzentren oder in zugelassenen Ländern, um unautorisierte grenzüberschreitende Datentransfers zu vermeiden und die Anforderungen an kritische Infrastrukturen zu erfüllen.
Operative Souveränität: Sensible Vorgänge werden lokal durchgeführt. Administration und Wartung erfolgen ausschließlich durch autorisiertes Personal mit der erforderlichen Sicherheitsfreigabe.
Technische Souveränität: Die Steuerungsebenen werden lokal gehostet, wobei eine strikte Trennung durch Verschlüsselung oder dedizierte Infrastruktur gewährleistet wird.
Rechtliche Souveränität: Die Governance bleibt einheitlich. Cloud-Anbieter müssen lokal oder in zugelassenen Ländern ansässig sein, und ausländische Behörden müssen Risiken in Bezug auf Eigentum, Kontrolle und Einfluss minimieren.
(Bild: SAP)
Die Grundlage bildet die SAP Cloud Infrastructure mit drei unabhängigen Verfügbarkeitszonen in räumlich getrennten Rechenzentren in Walldorf/St. Leon-Rot.
Ergänzt wird diese souveräne Cloud-Plattform durch eine umfassende Sicherheits- und Compliance-Basis, unter anderem belegt durch Zertifizierungen wie ISO/IEC 27001 auf Basis von IT-Grundschutz für die Rechenzentren, EN 50600/ISO/IEC 22237 sowie TSI Level 3+ und C5 Typ II.
Darüber hinaus hat die SAP Cloud Infrastructure eine Selbstbewertung nach dem BSI-Kriterienkatalog C3A (Criteria enabling Cloud Computing Autonomy) durchgeführt, die die Erfüllung aller Anforderungen an digitale Souveränität bestätigt.
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