Mit diesem Großprojekt über insgesamt drei Jahre Laufzeit, mit 40 Mitarbeitenden im Kernprojektteam und insgesamt 120 Testern ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur S/4HANA-Umstellung getan.
Die Umstellung ist für 2027 geplant – inklusive der notwendigen Anpassung von Eigenentwicklungen sowie der Einführung und Nutzung neuer Funktionen und Oberflächen im Bereich SAP FI/CO.

Dorothee Heider, Vorstandsmitglied der IFB Hamburg: „Innobis bringt nicht nur hohe bankfachliche Kompetenz mit, sondern auch ein tiefes Verständnis für unsere Prozesse auf bankfachlicher und technischer Ebene.“
(BILD: IFS Hamburg)
Mit der Einführung realisierte Innobis die für die Umstellung auf S/4HANA zwingend erforderliche Ablösung der SAP Loans Management-Objektverwaltung. Dabei wurden mehr als 30.000 Sicherheiten, 50.000 Objekte sowie über 170.000 Fördergegenstände migriert.
Zudem wurden ABAKUS, also das Aktuelle Förderbanken Antrags- und Kundensystem der IFB Hamburg, auf den SAP CMS-fähigen Releasestand gehoben und notwendige vorbereitende Maßnahmen im FI/CO, wie Archivierung und Datenbereinigungen, durchgeführt.

Arne Schultz, Leiter Development & Integration Services, Innobis und Gesamtprojektleiter: „Herausforderungen in dem Projekt waren unter anderem die Komplexität der Sicherheiten, die inhaltliche Überschneidung mit regulatorischen Pflichtprojekten sowie die Identifikation eines für alle umsetzbaren Test- und Go-live-Zeitraums.“
(BIld: Innobis AG)
Sowohl die Sicherheitenabbildung als auch die Kundensituation waren komplex. Städtische Kunden mit vielschichtigen Organisationsstrukturen und mehreren hundert Verträgen, Sicherheiten oder Objekten waren keine Seltenheit.
Auch regulatorische Anforderungen mussten fortwährend berücksichtigt werden. Rein organisatorisch war die Anzahl der beteiligten Fachbereiche und Tester sehr hoch und damit verbunden herausfordernd, ein geeignetes Test- und Go-live-Fenster auszumachen; eine Frozen Zone war ausgeschlossen und das Jahresendgeschäft stand an.
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