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Versicherungen: Kunden wünschen Kontrolle der KI-Entscheidungen

Das Vertrauen der deutschen Versicherungsnehmer in den Einsatz von KI in Versicherungsprozessen ist zwar im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken, doch die Akzeptanz ist nach wie vor groß, heißt es in der jährlichen europaweiten Verbraucherstudie von Guidewire.

Hier geben mehr als 4.000 Versicherungsnehmer in Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Frankreich und Spanien Auskunft über ihre Erwartungen an die Versicherer und deren Produkte und Services.

Natürlich ist Künstliche Intelligenz eines der Topthemen, hier die Ergebnisse:

Die Hälfte der Befragten fühlt sich wohl damit, dass KI beim Versicherungsantrag oder beim Ausfüllen von Formularen hilft.

45 Prozent der Befragten ist damit einverstanden, dass der Service-Mitarbeiter der Versicherung bei telefonischen Anfragen KI-Unterstützung erhält.

Wenn es um die Schadenbearbeitung geht, vertraut ein Drittel auf KI.

Die europäische Guidewire-Verbraucherstudie 2025: Knapp 40 Prozent der befragten Deutschen können sich vorstellen, dass die Preisgestaltung von Policen ausschließlich mit KI erfolgt.

Die 18- bis 24-Jährigen zeigen hier mit 41 Prozent Zustimmung deutlich mehr Vertrauen in KI als die Älteren; bei den über 55-Jährigen wollen sich nur 17 Prozent auf KI verlassen.

Volles Vertrauen in KI haben laut Guidewire aktuell lediglich 12 Prozent der Deutschen. Das höchste Vertrauen genießt KI mit 17 Prozent in der Altersgruppe zwischen 24 und 35 Jahren.

Der Wunsch der Verbraucher nach Kontrollmechanismen ist stärker geworden.

43 Prozent möchten, dass die von einer KI getroffene Entscheidung im Konfliktfall von einem Mitarbeiter geprüft wird – und eine Erklärung für die Entscheidung der KI wünschen sich 28 Prozent – versus 26 Prozent im letzten Jahr.

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